Schreibtisch Michael von Kunhardt

Schreibtisch # 61 KunhardtMichael von Kunhardt
Business & Sport, Coaching, Speaking

http://www.vonkunhardt.de

Mein Schreibtisch ist kein konventioneller Schreibtisch, sondern ein handgefertigter Tisch mit einer Holzplatte und viel Luft, um natürliche Leichtigkeit zu spüren. Die klassische Funktion eines Schreibtisches ist lediglich angedeutet. Dadurch, dass er überall abgerundet ist, wirkt er nicht abgrenzend, sondern vermittelnd. Mein Schreibtisch ist immer aufgeräumt. Ich will Klarheit und bestmögliche Fokussierung auf das, was ich mache. Wenn ich das Büro verlasse, liegt nichts auf dem Schreibtisch, so dass ich am nächsten Morgen frisch und erneuert starten kann.

21. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 1 Kommentar

Vertrauen gewinnt.

Bild 2013_06_18 DankeNach diesem warmen Tag, dem Kindergeburtstag und der (noch andauernden) Softwareumstellung bin ich für einen richtigen Impuls nicht mehr in der Lage. Aber ich mag gerne noch etwas erzählen.

Am Sonntag habe ich mit meinen jungen Damen eine Fahrradtour gemacht. Sie dauerte länger als erwartet und beim Nachwuchs meldeten sich Durst und Hunger. Wir gingen in eine Gartenwirtschaft. Kurz vor der Bestellung überprüfte ich mein Bargeld. Es reichte gerade für die Mädchen zu etwas zum Trinken und einer Kleinigkeit zum Essen. Irgendwann kam die Bedienung und fragte, ob ich nicht auch etwas möchte. Ich erwiderte, das es nicht geht, weil ich nicht genügend Geld dabei habe. Kurz darauf kam der Restaurant-Chef. Er habe gehört, dass es einen Notfall gäbe und drei hungrige Fahrradfahrer ohne Geld da wären. Das sei gar kein Problem. Wir sollen bestellen und irgendwann die kommende Woche das Geld bringen. Ich war platt. Das letzte mal war ich vor vielen Jahren dort zu Gast. Uns kannte niemand, wir kannten auch niemanden und ich hatte kein Pfand anzubieten.

Doch all das interessierte weder Chef noch Bedienung. Wir bestellten, was wir wollten. Und es war hervorragend. Die Rechnung wurde mir mitgegeben und ich beglich sie noch am selben Abend.

Ich habe keinen Ahnung, ob so etwas dort häufiger vorkommt. Aber ich habe meine Lektion gelernt: Die Gastleute haben mir vertraut und sie und ich haben gewonnen: Wir hatten ein wunderbares Mittagessen in schöner Umgebung und mit einer für uns tollen Geschichte. Die Gastleute haben Ihre Produkte verkauft und einen neuen Gast so für sich gewonnen, dass er vor Begeisterung nach wie vor aus dem Häuschen ist.

Vertrauen gewinnt. Fast immer.

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Die Homepage ist entwicklungsfähig. Aber die Menschen, Ort und Essen sind toll:
> Gaststätte Wiesenstüble

 

 

18. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 1 Kommentar

Schreibtisch Dorothee Götz

Schreibtisch # 61 GötzDorothee Götz
Musikerin
www.dorotheegoetz.de
www.honey-pie.de
Da ich als Musikerin nicht viel Platz zum tatsächlichen Schreiben benötige, verdient mein „Schreibtisch“ seinen Namen vielleicht gar nicht.
Wichtig ist mir meine Klaviatur direkt neben dem Computer, sowie ein Kopfhörer und gute Abhörboxen, um Studioprojekte zu bearbeiten.
14. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | Kommentare deaktiviert für Schreibtisch Dorothee Götz

Mehr Zeit wird es nicht geben.

Bild 2013_06_11 AktivitätLetzte Woche habe ich den Film < Speed – Auf der Such nach der verlorenen Zeit > von Florian Opitz gesehen. Opitz geht der Frage nach, warum er das andauernde Gefühl hat, dass ihm die Zeit nur so durch die Finger rinnt. Er redet darüber mit Menschen, schaut sich andere Gesellschaftsformen an. Er ist auf der Suche.

Wahrscheinlich kennen das viele von uns: Wir versuchen immer effizienter zu werden, nutzen ausgeklügelte technische Hilfsmittel und trotzdem: Entschleunigt wird nichts, sondern wir haben das Gefühl, dass sich das Karussell immer schneller dreht.

Der Filmemacher findet für sich wohl eine Teil-Antwort. Aber seine Schlussaussage hat mich fast am Sinn des Films zweifeln lassen: < Ab jetzt werde ich endlich mehr Zeit haben. > … Ich kann nur hoffen, dass er damit sagen wollte: < Liebe Familie, mit der ich gerade im Sandkasten sitze, während eine Kamera uns filmt. Ab jetzt werde ich endlich mehr Zeit haben. Für z.B. uns. > Denn ansonsten macht die Aussage gar keinen Sinn. Mehr Zeit wird es nicht geben. 24 Stunden am Tag – und das war es. Da sind wir alle gleich.

Die Frage ist wohl, was wir in und mit unserer Zeit machen. Wieviele verschiedene große und kleine Aufgaben haben wir? Was für Rollen füllen wir aus? Sind wir uns darüber im Klaren, was wir wollen?

Vom Zeitdruck kommen wir nur weg, wenn wir verzichten. Wir haben nicht zuwenig Zeit, sondern wir haben zuviel zu tun. Und eine weitere Komponente kommt dazu: Die Gleichzeitigkeit. Immer häufiger machen wir Dinge parallel nebeneinander, erhalten wir Informationen gleichzeitig.

Wir werden uns in der nächsten Zeit noch etwas damit beschäftigen. Wer Lust hat, kann mit dem Interview mit Zeitforscher Prof. Dr. Karlheinz Geißler beginnen. Wenn Sie Zeit haben …

11. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 1 Kommentar

Schreibtisch Kathrin Falkenberg

Schreibtisch # 60 FalkenbergKathrin Falkenberg
Wirtschaftsmediation & Organisationsentwicklung

www.falkenberg-entwickelt.de

Ein ganz „normaler“ Schreibtisch mit dem Unterschied, dass mein „Jung-Unternehmer“, hier greife ich gerne die Parallele zu Ihrer Tochter auf, auch einen Schreibtischanteil hat, inklusive dem Rolli mit ausreichendem Papiervorrat zum Malen und Stiftebox. Dies hat den Vorteil, dass er wirklich gerne mit ins Geschäft kommt, wenn es mal eng wird und die Kinderfrau keine Zeit hat. Es gibt noch einen Unterschied. Hinter mir hat unser Hund seinen Platz. Für ihn gilt wann immer möglich: „Nicht ohne mein Frauchen“. Ich finde es total entspannend, wenn er dabei ist und es bringt außerdem „Spontanpausen“ in den Büroalltag. Zu Hause am Schreibtisch hat übrigens die Katze auf dem Stuhl neben mir ihren Platz. Also doch nicht so normal.

07. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | Kommentare deaktiviert für Schreibtisch Kathrin Falkenberg

Unser Stern strahlt auch.

Bild 2013_06_04 SterneVor ein paar Wochen hat Mercedes die neue S-Klasse vorgestellt. Richtig interessierte es mich nicht, aber ich habe trotzdem zwei Artikel darüber in Tageszeitungen gelesen. Auffallend war, dass die Reporter einige Sätze über das Auto schrieben, um dann gleich journalistisch abzubiegen, und zu beleuchten,  wo Audi und BMW voraus sind. Nach der Lektüre konnte man fast den Eindruck haben, Mercedes sei in einer schlimmen Krise und so richtig würde nichts funktionieren. Es war deprimierend.

Jeder von uns hat in seinen Unternehmen Probleme, die in unserer Wahrnehmung zeitweise alles andere übertönen: Warum sind die Bearbeitungszeiten so lang, warum ziehen nicht alle an einem Strang, wieso ist die Qualität etwas gesunken, die Motivation niedriger als noch vor einem Monat, warum funktioniert bei uns dieses und jenes nicht usw.?

Wir bekommen in solchen Momenten ein Gefühl der Macht- und Mutlosigkeit. Und eine vermeintliche Einsicht bahnt sich Platz: Bei uns funktioniert rein gar nichts.

In solch einem Fall wird es Zeit, laut ’Stopp’ zu sich selbst zu sagen und anzufangen, den Spieß umzudrehen: Was funktioniert denn bei uns alles und was könnten die Gründe dafür sein? Diese positiven Punkte werden mehr und wichtiger sein als die herunterziehenden Negativbeispiele.

Ich muss mich nicht die ganze Zeit an den anderen orientieren. Mag schon sein, dass deren Sterne noch heller leuchten als unserer. Aber unserer strahlt auch.

04. Juni 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 6 Kommentare

Schreibtisch Tobias Zink

Schreibtisch # 58 ZinkTobias Zink
Rechtsanwalt
und Fachanwalt für Familienrecht

http://www.stallbaum-zink.de/

Ich träume von der digitalen Aktenführung, so dass der Schreibtisch abends immer aufgeräumt ist. Aber wahrscheinlich ist das keine Frage der Technik, sondern von eiserner Disziplin.

17. Mai 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | Kommentare deaktiviert für Schreibtisch Tobias Zink

Virtuell ist gut. Real noch besser.

Bild 2013_05_14 NetzwerkWenn man auf Xing, Facebook oder den anderen Social-Media-Plattformen unterwegs ist, knüpft man mit der Zeit Verbindungen mit anderen Teilnehmern.

Hat man sich davor schon gekannt, sind die Netzwerke toll, um in Kontakt zu bleiben. Sollten man sich dagegen das erste mal im Netz über den Weg laufen, kommt es auf die eigene Strategie an. ‘Für was will ich Social Media nutzen?‘ ist die Grundfrage. Ich selbst habe fast nur Kontakte, die ich irgendwie kenne. Sei es persönlich, telefonisch, über diesen Blog oder sonst. Es geht mir nicht darum, tausende von ‚Freunden‘ zu haben.

Diejenigen, mit denen ich socialmediamäßig verbunden bin, sind keine anonymen Kontakte, sondern Menschen. Und diese behandele ich, wie ich es sonst auch tue. Wenn mir jemand zum Geburtstag gratuliert, bedanke ich mich bei ihm und schreibe nicht pauschal in meine Chronik ‚Danke an alle für die Glückwünsche‘. Wenn ich sehe, dass ich jemanden über meine Netzwerke unterstützen kann, tue ich das auch. Und das Gleiche widerfährt mir dankenswerter Weise auch von einigen selbst.

Ganz toll wird es, wenn aus einem virtuellen Kontakt ein realer wird. Seit einiger Zeit bin ich in lockerer virtueller Verbindung mit einem Großen der Vortrags-, Coaching- und Trainerszene, Stéphane Etrillard. Als er vor kurzem in Stuttgart war, fragte ich an, ob er Zeit und Lust auf ein Treffen hätte. Er hatte. Und es wurde ein kurzweiliger und langer Abend, an dem die Bedienungen es schwer mit uns hatten, weil wir geredet, geredet, geredet haben.

Die tatsächlichen Begegnungen sind das Tollste. Aber es ist auch schon enorm, was für Beziehungen sich alleine durch die neuen Social-Media-Möglichkeiten entwickeln. Ich durfte so schon viele Menschen ‚kennenlernen‘. Ob es den zeitlichen Einsatz lohnt? Die Frage muss jeder für sich beantworten.

14. Mai 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 1 Kommentar

Schreibtisch Martin Schmid

Schreibtisch # 58 SchmidMartin Schmid
Steuerberater
www.steuerberaterzukunft.de

Ich bin überzeugter Stehschreibtischarbeiter.

10. Mai 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 4 Kommentare

Keinen Cent gewettet. Die Bilder.

Bild 2013_05_07 BilderWie ich einen Blogbeitrag schreibe, über die Leserentwicklung, die Rückmeldungen usw. habe ich schon geschrieben. Ausgespart habe ich damals vor über einem Jahr, wie die Bilder entstehen.

Jeder meiner Blogbeiträge besteht aus der Überschrift, dem Impuls und einem  Bild. Alle drei Elemente sind mir wichtig. Während die Überschrift immer der Beginn des Blogschreibens ist, steht das Zeichnen stets an dessen Schluss. Das Bild soll den Text unterstützen und, wenn möglich, noch etwas augenzwinkernd sein.

Alle Bilder sind von mir gemalt. Ich bin mir deren Unvollkommenheit bewusst, denn ich weiß um meine beschränkten malerischen Fertigkeiten. Aber sie sind mir lieb. Zudem wäre mir ein Beitrag nur aus Worten zu fad. Auch auch Sicht des Lesers.

Meistens brauche ich zwei bis drei Anläufe, bis ein Bild so ist, wie ich es mir vorstelle. Die Originale bewahre ich auf Anraten eines kunstbeflissenen Freundes auf. Ich bin gespannt, zu welchem Einsatz sie noch gelangen.

Die Ideen für die Bilder fliegen mich meistens an. Sie sind einfach da und machen nicht allzu viel Arbeit. Das schöne ist, dass ich sie auch für andere Dinge weiter verwenden kann. Als ich z.B. mit Hermann Scherer einmal über Vortragspräsentationen gesprochen habe und er die Bilder sah, meinte er, ich hätte da ja wohl ein Alleinstellungsmerkmal. Mag sein. Mir fehlt da noch der Überblick. Aber eins weiß ich: Meine Schul-Kunstlehrer hätten keinen Cent darauf gewettet, dass einmal mehrere tausend Menschen einen Blick auf meine Bilder werfen. … Ich übrigens auch nicht.

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Wie ein Blogbeitrag entsteht: >Link

07. Mai 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Blog | 6 Kommentare