Schreibtisch Mathias Maul

Schreibtisch # 57 MaulMathias Maul
Inhaber von MAULCO.
maulco.de

Typischer Blick auf meinen Schreibtisch bei der abendlichen Arbeit. Von rechts nach links mein Grafiktablett (benutze seit 2006 keine Maus mehr), die unverzichtbare Funktastatur (das Macbook steht unter dem Schreibtisch) und meine Lieblingsleuchte. Im Hintergrund einer von zwei Lautsprechern, aus denen meist somaFM klimpert. Auf dem Bildschirm zu sehen ist übrigens iA Writer, eines der zur Zeit nettesten Programme, um schnell viel guten Text auf den Schirm zu bringen.

Ich mag Schreibtische leer; nicht aus irgendwelchen hochgeistigen Prinzipien, sondern weil’s schlicht praktischer ist und nichts von dem ablenkt, mit dem ich mich gerade beschäftige.

03. Mai 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 6 Kommentare

Einen Knopf dran kriegen.

Bild 2013_04_29 Frische WäscheKennen Sie das auch? Der letzte Schritt, um etwas zu Ende zu bringen, dauert manchmal länger. Vielleicht kommt er auch nie. Das ist Frust pur. Die Arbeit ist fast erledigt, sie muß nur noch versandfertig gemacht werden. Doch das dauert. Oder das Konzept, die Texte, Bilder und der erste Entwurf für die neue Homepage sind fertig, aber es fehlt die Freigabe. Es könnte ja noch etwas verbessert werden.

Das wir manchmal nicht zum Schluss und damit zum Ergebnis kommen, hängt häufig nicht daran, dass wir zu langsam, zu wenig oder sonst wie arbeiten. Es fehlt nur noch der letzte Schritt. Wir haben Zeit, Energie, Geld investiert. Aber es gibt kein Ergebnis. Leistung 90 %. Ergebnis 0 %.

Und dann kommt es noch heftiger. Nach einiger Zeit wissen wir nicht mehr, wo wir stehen geblieben sind und was noch gemacht werden muss, um unsere Arbeit zu beenden. Wir suchen wieder nach dem Einstieg, haben möglicherweise Unterlagen verlegt. Wir erarbeiten uns noch einmal etwas, was wir eigentlich schon fast fertig gestellt hatten. Aber eben nur fast. Und das kostet wieder Zeit, Energie, Geld. Arbeit 140 %. Ergebnis 0 %. Und vielleicht wird dann auch noch der Kunde sauer, weil es dauert.

Unsere Leistung besteht nicht darin, eine bestimmte Zeit zu arbeiten, sondern darin, Ergebnisse zu erzielen. Nicht die Tätigkeitsorientierung steht im Vordergrund, sondern das Ergebnis.  Wenn die frisch gewaschene und gefaltete Wäsche vor dem Wäscheschrank steht und nicht eingeräumt ist, kann es sein, dass irgendwann das große Graben nach ein paar Socken in der Kiste beginnt. Danach sieht der Rest in der Kiste eher nach Erdbebenopfer aus.  Wir waren fast am Ende des Spiels, haben den letzten Zug nicht gemacht und dürfen jetzt wieder ein paar Felder zurück. Mensch, ärgere dich.

Logisch verstehen wir das. Jetzt müssen wir nur noch danach handeln. Das ist leider der schwierigere Teil.

30. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 4 Kommentare

Schreibtisch Ina Paries

Schreibtisch # 56 Paries vorherIna Paries
Steuerberaterin

Ganz ehrlich: Es ist sehr schwer, einen aufgeräumten Tisch zu bewahren. Deswegen ist es immer wieder ein Erfolgserlebnis, befreit den Kopf und die Arbeit macht nach dem Aufräumen doppelt Spaß.

 

Schreibtisch # 56 Paries

26. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 1 Kommentar

Das helfende Wort.

Bild 2013_04_23 UnterstützungIch hatte eine wie ich finde tolle Idee und eine Vorstellung, wie ich sie umsetzen kann. Mit einem Dienstleister war bereits Kontakt aufgenommen. Die ersten kleinen Schritte waren gemacht. So ganz wohl war mir bei allem allerdings nicht. Ich wog ab, versuchte Prioritäten zu setzen, machte viel mit mir selbst aus. Doch dann war ein Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr weiterkam: Ich brauchte Unterstützung.

Das Beratungsgespräch ergab sich kurzfristig. Ich konnte von dem Ziel und dem möglichen Weg dorthin erzählen. Es war das erste mal, dass ich diese Idee aussprach. Schon alleine das hat geholfen: Es ist etwas ganz anderes, ob man einen Gedanken im Kopf hat oder ihn auch artikuliert oder gar aufschreibt. Wir fühlen dann schnell, wie weit der Gedanke gereift und wie stimmig das Konzept ist.

Beim Erzählen merkte ich: ‘So richtig überzeugend ist das alles nicht.’ Und dann kamen Fragen: ‘Warum, wieso, wann, wo, wie usw.’ Ich schwamm immer mehr. Nachdem sich meine Pausen ausdehnten, sagte mir mein Gesprächspartner, was er von den angedachten nächsten Schritten hielt. Es war wenig. Auch aus meiner Sicht.

Aber wir stoppten nicht beim Einstampfen, sondern dachten über alternative Wege und den nächsten Schritt nach. Und das fühlte sich für mich passend, plausibel und machbar an.

Manchmal brauchen wir jemanden, der uns hilft, vorsichtig das Brett vor unserem Kopf wegzunehmen, damit wir wieder einen klaren Blick bekommen. Wir brauchen dann die wertvolle Perspektive und Fragen eines anderen. Egal, ob Coach, Freund, Berater oder Ehepartner.

23. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 2 Kommentare

Schreibtisch Manne Pokrandt

55 2013_04_19 Pokrandt SchreibtischManne Pokrandt
Internetunternehmer & Musiker & Produzent
www.hooolp.com
www.band-box.com

Der Schreibtisch ist immer brechend voll wie meine Arbeitstage zwischen Internetaktivitäten, Livemusik und Tonstudio. Aber Andreas kann das viel besser beschreiben. Hier geht es zu seinem Bericht: brandeins

19. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 1 Kommentar

Verbesserungen für Stiftungen und Stifter.

AnsteckendDas Ehrenamt wird immer wichtiger für die Gesellschaft. Ebenso gemeinnützige Stiftungen. Der Gesetzgeber hat weitere Möglichkeiten geschaffen, durch die Stiftungen und Stifter noch besser unterstützt werden. Hier das Wichtigste: Download.

18. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Steuern | Kommentare deaktiviert für Verbesserungen für Stiftungen und Stifter.

Wir haben die Wahl.

Bild 2013_04_16 WahlmöglichkeitenEin Mitglied unseres Steuerberater-NetzWerkes hat als Impuls den Bericht eines Unternehmers mitgebracht, dem alles zu viel wurde und der keine Zeit für nichts mehr hatte. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem er nicht mehr wollte und konnte. Er handelte extrem. Verkaufte sein Unternehmen, verringerte dramatisch seine Ausgaben, richtete sein Leben komplett neu aus. Wohl mit Erfolg. Die Reaktion eines Mitglieds war: ‘Der Glückliche.’

Es kann schon sein, dass er jetzt glücklicher ist, als zuvor im Hamsterrad. Aber jeder von uns ist für sein Hamsterrad selbst verantwortlich. Niemand zwingt uns, Unternehmer, Existenzgründer, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer zu sein. Niemand befiehlt, dass wir Abendtermine vereinbaren müssen und am Wochenende arbeiten. Kein Gesetz schreibt vor, dass wir neue Kunden suchen und Leistungen für sie erbringen müssen. Das ist ganz alleine unsere Entscheidung.

Mit jedem Ja sagen wir gleichzeitig zu vielen anderen Möglichkeiten Nein. Jede Entscheidung kostete Ihren Preis. Es kommt auf den Wechselkurs an, den Wert dem wir den Optionen beimessen. Wenn ich dieses Blogbeitrag schreibe, habe ich nicht gleichzeitig Zeit für Sport. Wenn ich < Ja > zu Kindern sage, sage ich damit zu vielem anderen < Nein >.

So gesehen, müssen wir viele Dinge gar nicht. Wir haben die Freiheit zu wählen, sind aber auch selbst für die Konsequenzen verantwortlich. Seitdem mir das klar geworden ist, sage ich nicht mehr ‘Ich muß heute abend noch ins Büro’, sondern ‘Ich gehe heute abend noch ins Büro’. Und manchmal sogar: ‘Ich will heute abend noch ins Büro’. Aber wirklich nur manchmal.

16. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 9 Kommentare

Die 3 besten Blogbeiträge.

Bild 2011_03_07 SiegerFür ein Projekt brauche ich die besten Blogbeiträge. Aber was ich meine, brauchen Sie ja nicht genau so zu sehen. Können Sie mir helfen ? Was waren aus Ihrer Sicht die drei besten Blogbeiträge ?

Schreiben Sie es mir als Email ( c.nowag@kanzlei-nowag.de ), als Kommentar in diesem Blog oder bei Facebook >Link.

Ganz herzlichen Dank !

13. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Blog | 1 Kommentar

Was habe ich heute gemacht?

Bild 2013_04_09 TätigkeitenWissen Sie abends, was Sie den Tag über gemacht haben? Ich wusste es nicht. Aber interessiert hat es mich schon. Also habe ich mir die App ‘Intervalltrainer’ heruntergeladen und so eingestellt, dass sie alle 6 Minuten leise gongt. Das, was ich dann bei diesem Gongschlag gerade tue, notiere ich in einem kleinem Notizbuch. Nur kurz. Also Telefon, Email, Durchsicht, Beratung, Netzwerk, Blog, Mitarbeiter …

Wenn eine Tätigkeit mehrere Gongschläge andauert, mache ich entsprechend viele Striche hinter die Bezeichnung. Wenn ich telefoniere, dann eine Email beantworte und dann wieder telefoniere schreibe ich das auch so auf und nicht ‘Telefon 2 x‘.

Warum 6 Minuten? Ich wollte es einfach haben mit der Rechnerei. Denn z.B. bei einem Beratungsgespräch, das 1,5 Stunden dauert, gongt es natürlich nicht während der Besprechung, sondern ich schreiben im Anschluß ‘Beratungstermin 15x’. Ich hätte das Intervall auch auf 10 Minuten einstellen können.

Wenn man das einige Tage macht, hat man einen ziemlich genauen Überblick über die eigenen Aktivitäten und Ihre Abfolge. Wem das reicht, kann den Gong-Versuch beenden. Aber man kann noch viel mehr herausziehen. Alleine schon der Gongton erinnert mich manchmal daran, dass wieder Zeit ins Land gegangen ist und ich die aktuelle Aktivität abkürzen oder beenden sollte.

Und noch viel spannender wird es, wenn man abends seine Liste noch einmal kurz unter einem Aspekt analysiert und z.B. farblich markiert. Ich würde nur einen Schwerpunkt in der Woche (oder welchem Zeitraum auch immer) herausgreifen. Aspekte könnten sein:

  • Hätte ich Tätigkeiten zusammen legen können?
  • Wann wurde ich unterbrochen?
  • Muß ich die Aufgabe selbst erledigen?
  • Wie häufig habe ich wertschöpfend gearbeitet?
  • Vertrödele ich Zeit?
  • Was hat mich meinen Zielen näher gebracht?

Damit haben wir Klarheit. Das ist ja schon mal etwas. Geändert haben wir damit noch nichts. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

09. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 8 Kommentare

Schreibtisch Jens Naumann

53 2013_04_05 Naumann SchreibtischJens Naumann
Schriftsetzer
www.schriftsetzer.net

Den Raum verkleinern, um Platz zu schaffen.
Das könnte das Motto meines Schreibtischs und seiner Umgebung sein. Bis vor Kurzem haben offene Regale meinen Schreibtisch umgeben und
ihren bunten Inhalt auch über meinen Schreibtisch gestreut. Mit einem deckenhohen Einbauschrank, der zwar effektiv die Quadratmeter des Raums verkleinert, aber alle Unruhe hinter seinen Türen verschließt, ist Platz zum freieren Arbeiten entstanden. Eine Wohltat, die übrigens auf einer Idee meiner Frau basiert. Ehre, wem Ehre gebührt.

05. April 2013 von Christoph Nowag | Kategorien: Bürobilder | 3 Kommentare