Richtungswechsel.

Letzte Woche habe ich eine Pecha Kucha-Präsentation gesehen, die kurz zusammengefasst so geht: Steffen Böttcher, ein Kreativer und erfolgreicher Grafikdesigner, der total ausgepowert ist, sitzt im Süden und sucht nach dem, was er eigentlich machen möchte. Dann kommt die Eingebung: ‘Ich werde Fotograf – Das ist mein Ding. Schon immer gewesen.‘ Er bastelt sich eine Homepage und die ersten Aufträge kommen. Es folgen immer mehr Aufträge, so dass er die Preise erhöhen und die Aufträge selektieren muss, um überhaupt noch den Anfragen Herr zu werden … und so geht es immer weiter.

Das ist jetzt etwas schnoddrig erzählt. Aber wer sich das Video, die Homepages und den Blog ansieht, versteht sehr gut, warum Steffen Böttcher solchen Erfolg in einem Markt (insb. Hochzeits-Fotografie) hat, den man durchaus als gesättigt annehmen darf.

Aus meiner Sicht sind es u.a. folgende (Erfolgs-)Punkte:

  • Perfektes handwerkliches Können.
  • Den Mut, nicht nur die Idee zu haben, sondern auch den Weg zu gehen.
  • Die Fähigkeit, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und auch so einzufangen.
  • Sich gut in die Menschen und die gesamte Situation hineinzufinden.
  • Das Produkt und die Dienstleistung zu emotionalisieren.
  • Seinen eigenen Stil zu finden und den durchzuziehen.
  • Der Welt hör- und sichtbar mitteilen, dass es einen gibt und was man alles macht und kann.
  • Ein privates Umfeld, das (unter-)stützt.

Das gibt mir genügend Denkstoff für die kommenden Tage. In welchen Bereichen sollte ich im nächsten Jahr etwas Gas geben? Wie und wo wollen wir uns weiterentwickeln? … Es muss keinen Richtungswechsel geben. Es reicht ein Perspektivenwechsel.

Links zu Steffen Böttcher:
Homepage Fotograf: www.stilpirat.de
Homepage Hochzeitsfotograf: www.heidefotograf.de
Video http://www.youtube.com/watch?v=1hM_VaYRF-w

Hilfreicher Erfolgsbaustein: Planung Jahresziele

20. Dezember 2011 von Christoph Nowag | Kategorien: Think

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