Stempel-Arbeiter.

Bild 2014_03_25 StempelJahrelang habe ich Stempeln im Büro nur geringe Beachtung geschenkt. Ich fand sie zu unflexibel und die Möglichkeit bestand, dass irgendwann die ganze Schublade voll verschiedener Stempel ist. Oder noch schlimmer: Die Vorstellung von Stempelrondellen auf dem Schreibtisch, die den Flair von Ärmelschonern verströmen.

Natürlich hatten auch wir einige Stempel im Büro (Posteingang, Für Ihre Akten etc.). Aber ich maß ihnen eine ähnliche Bedeutung bei wie Lochverstärkungsringen: Man braucht sie. Und fertig.

Doch irgendwann fand ich meine handschriftlichen Hieroglyphen auf Schriftstücken nicht mehr so toll. Wenn es schnell gehen musste, war das Krickelkrackel nur noch schwer zu entziffern und sah auch nicht ansprechend aus.

Ich ging auf die Suche nach Stempeln, die uns bei der Arbeit unterstützen. Mir schwebte u.a. ein Stempel vor, der mir zeigte, was wer wann und wie erledigt hat. Einen solchen Stempel konnte ich nirgends finden, also habe ich mir selbst einen ‘gestaltet’. Ich brauchte mehrere Anläufe mit Versuch und Irrtum bis mein Stempel brauchbar und kompakt genug war.

Jetzt wird er täglich viele dutzend Male genutzt. Ein echtes Arbeitstier. Mit ihm geht es viel schneller und sauberer.

Welche Stempel helfen Ihnen bei der Arbeit?

 

25. März 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Hilfsmittel | Kommentare deaktiviert für Stempel-Arbeiter.

Nicht überall Eunuche sein.

Bild 2013_03_18 Laufen lernenUnsere Jüngste ist gerade in der Phase wo es überall heißt ‘ich kann das’. Doch wie sie manchmal schmerzhaft erfahren darf, hat sie Ihre Möglichkeiten überschätzt und befindet sich eher auf der Stufe ‘ich kenne das’.

‘Das kenne ich’ passt wunderbar in die Gegenwart. Viele Menschen kennen ganz viel. Aber eher oberflächlich und nicht tiefgreifend. Denn sonst wären Sie ja Kenner. Oder noch besser Könner.

Doch wir können so viel über das Fahrrad fahren lesen, wie wir wollen. Wir werden nach all der Lektüre nicht (besser) fahren. Wir merken vielleicht, dass wir es nicht können, also inkompetent sind. Sich dessen bewusst zu werden ist schon ein guter Start.

Es gibt vier Stufen der Kompetenzentwicklung:

  1. Unbewusste Inkompetenz:
    Ich verstehe nicht, um was es geht. Ich weiß gar nicht, dass ich etwas nicht kann.
  2. Bewusste Inkompetenz:
    Ich weiß, dass ich es nicht kann, kümmere mich aber nicht darum.
  3. Bewusste Kompetenz:
    Ich weiß, wie ich es angehen muss. Es ist mit viel Anstrengung verbunden.
  4. Unbewusste Kompetenz:
    Ich kenne, kann und tue es, ohne mich dabei besonders anstrengen zu müssen. Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.

Der Unterschied zwischen Kennen und Können ist nur ein Buchstabe. Ein entscheidender. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich etwas umsetzen kann oder im Startblock hängen bleibe und die Luft sofort raus ist.

Eunuchen wissen, wie es geht, aber können es nicht. Doch im Gegensatz zu den Eunuchen können wir in manchen Bereichen zum Könner werden. Wir müssen in uns selbst investieren und uns anstrengen, bis wir es beherrschen.

18. März 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | Kommentare deaktiviert für Nicht überall Eunuche sein.

Auf und nieder.

Bild 2014_03_11 Zeitstrahl BeispielAb und zu darf ich zusammen mit Kunden über Dinge nachdenken, die nichts mit Steuerrecht zu tun haben, aber viel mit persönlicher und unternehmerischer Entwicklung. Häufig geht es darum, klarer zu sehen im Blick zurück oder noch wichtiger mit freier Sicht in die Zukunft. Es geht um Weichenstellungen.

Wenn die Zukunft im Nebel liegt kann es helfen, sich darüber klar zu werden, was für einen selbst die bisherigen Höhe- und Tiefpunkte waren. Also schnell ein Brainstorming gemacht mit vielen Post-Its. Auf jeden Post-It kommt ein Punkt (Ereignisse, Personen, Erfolge, Vorkommnisse usw.).

Als zweiten Schritt sortieren wir unwichtige Post-Ist aus und ordnen die verbliebenen auf einem Zeitstrahl (s. pdf-Download am Ende) an. In chronologischer Reihenfolge (nach rechts wird es immer aktueller) und gewichtet (Höhepunkte oberhalb, Tiefpunkte unterhalb des Zeitstrahls. Danach können wir den Zeitstrahl noch um Jahreszahlen ergänzen.

Und dann schauen wir uns unsere bisherigen (Hoch-, Tief-) Punkte an. Gewissermaßen aus der Vogelperspektive. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht Auffälligkeiten, Brüche, Ähnlichkeiten usw. entdecken würden. Und wir werden uns Fragen stellen: Warum dies und wie kam es und was wollte ich und könnte ich und warum mache ich nicht ….. ?

Vielleicht erlangen wir neue (Ein-)Sichten. Ein Versuch ist es wert, denn wir investieren nur etwas Zeit und Engagement in uns selbst. Und das ist die kleine Investition allemal wert.

Download: Zeitstrahl.pdf

11. März 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | Kommentare deaktiviert für Auf und nieder.

Bewegte Bilder.

Bild 2013_01_22 SpaßJedes Unternehmen stellt sich auf irgend eine Weise dar. Die ZRS-Agentur macht es mit bewegten Bildern. Aktuell mit einem Stuttgart-Tanzfilm zur Lied ‚Happy‘ von Pharrell Williams. Das ist so nett – und hat riesig viele Klicks – dass ich ganz begeistert mit dem Fuß mitwippe. Und ich habe mit dem Unternehmen mal wirklich rein gar nichts zu tun.

Film ab: > Klick.

26. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Schnipsel | Kommentare deaktiviert für Bewegte Bilder.

Lebenszeit. Arbeitszeit. Freizeit.

Bild 2014_02_25 ZeitGelegentlich verfolge ich die Gedanken einiger Coaches, Berater und Trainer. Dabei habe ich den Eindruck, dass große Einmütigkeit darin besteht, dass die Unterscheidung von Arbeits- und Freizeit aufgehoben ist und die Grenzen immer stärker verwischen. Auch in Teilen meines Bekannten- und Freundeskreises wird diese Meinung geteilt. Alles ist Lebenszeit und die Arbeit wird dann erledigt, wenn sie anfällt.

Natürlich ist alles Lebenszeit. Aber für mich gibt es im Grundsatz Zeiten für die unterschiedlichen Lebensbereiche. Ich bevorzuge es zu arbeiten, wenn ich arbeite und anderes außerhalb dieser Zeit zu machen.

Mein eigener Kosmos tangiert zudem viele andere. Die Mitarbeiter, Familie, Kunden usw. Eine grobe Strukturierung und feste Rituale helfen auch diesen in der eigenen Planung und Arbeit und erleichtern damit die Zusammenarbeit sowie das Zusammenleben.

Gerade bei Unternehmern sind die verschiedenen Lebensbereiche miteinander verwoben. Aber ist es nicht gut, Auszeiten vom Beruf zu haben, während wir mit der Familie oder Freunden unterwegs sind und uns andersherum während der Arbeitszeit auch wirklich auf die Arbeit zu konzentrieren?

25. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 4 Kommentare

Blitzlicht: Steuerinformation März

Bild TrainierenDie Themen im neuen Blitzlicht (Steuern, Recht Wirtschaft):

  • Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung März und April 2014
  • Vorrang des Flächenschlüssels vor dem Umsatzschlüssel bei Vorsteueraufteilung bezüglich eines gemischt genutzten Gebäudes
  • Geschäftsveräußerung im Ganzen auf mehrere Umsatzsteuer-Subjekte
  • Voraussetzungen zur Anwendung der 1 % Regelung
  • Keine regelmäßige Arbeitsstätte bei wiederholter befristeter Zuweisung des Arbeitnehmers an einen anderen Betriebsteil des Arbeitgebers
  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld weiterhin für 12 Monate
  • Anerkennung eines Mietverhältnisses zwischen Ehegatten bei Mietentgelt durch Überlassung eines Pkw
  • SEPA-Umstellung kommt später
  • Lohnsteuerpauschalierung für Geschenke
  • Kosten eines Studiums als Erstausbildung keine Werbungskosten und keine Betriebsausgaben
  • Steuerbefreiung für Leistungen zur Pflege des Erblassers

Download:   > Blitzlicht März 2014

 

24. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Steuern | Kommentare deaktiviert für Blitzlicht: Steuerinformation März

Das Ziel fest im Blick.

Bild 2014_02_18 TraumzielEin Mandant ist Ingenieur und arbeitete bei einem Autobauer. Seine Arbeit machte ihm Spaß, er verdiente gut, war abgesichert. Alles war ok. Aber eben nur ok. Denn er brannte für etwas ganz anderes: Das Fliegen. Als Hobby flog er schon lange, doch das war ihm zu wenig. Er wollte häufig und große Maschinen fliegen. Und irgendwann wurde aus dem Wunsch ein konkretes Ziel: ‘Ich werde Pilot und fliege mit den großen Flugzeugen zu den schönsten Zielen dieser Welt.’

Die Grundvoraussetzungen wie Gesundheit etc. waren geprüft und gegeben. Er bewarb sich beim Ausbildungsprogramm der Lufthansa und fiel durch. Also musste er einen anderen Weg einschlagen und seine Pilotenausbildung selbst bezahlen. Dafür waren Jahre eisernen Sparens  angesagt. Die Ausbildung selbst kostet einige zehntausend Euro. Und er war sich nicht sicher, ob er berufsbegleitend die Lernstrapazen schaffen würde.

Irgendwann hatte er das Geld zusammen und die Ausbildung begann. Der Punkt kam, an dem Beruf und die erfolgreiche Ausbildung nicht mehr nebeneinander möglich waren. Doch er war darauf vorbereitet, kündigte und konzentrierte sich nur noch auf die Pilotenausbildung.

Er wurde Flugzeugführer und startete als Pilot eines großen Frachtflugzeugs. Er flog nur nachts und zu keinen attraktiven Zielen. Aber er flog von Beginn an die großen Maschinen. Nach zwei Jahren wechselte er den Arbeitgeber. Jetzt fliegt er Menschen mit den ganz großen Flugzeugen zu den schönsten und entferntesten Punkten der Welt. Er ist da angekommen, was er sich immer gewünscht hat. Und ist glücklich.

Der Weg war nicht leicht und die Reise hat lange gedauert. Es gab einige harte Entscheidungen zu treffen und ob das Ziel erreicht würde, war nicht immer klar. Aber er hat an sich und seinen großen Traum geglaubt, hat einen Schritt nach dem anderen gemacht, ist auch Umwege gegangen.

Er hatte das Ziel immer fest im Blick.

18. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | Kommentare deaktiviert für Das Ziel fest im Blick.

Steuer: Haushaltsnahe Dienstleistungen

Bild HausDas geht jeden an: Die steuerliche Berücksichtigung von haushaltsnahen Dienstleistungen.

  • Was sind haushaltsnahe Dienstleistungen ?
  • Welche Handwerkerleistungen sind begünstigt ?
  • Welche Besonderheiten gibt es bei Pflege- und Betreuungsleistungen ?
  • Was für Voraussetzungen müssen erfüllt sein ?
  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung ?

Informationen zum herunterladen (pdf): Haushaltsnahe Dienstleistungen 10.2013

14. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Steuern | Kommentare deaktiviert für Steuer: Haushaltsnahe Dienstleistungen

Ruf doch mal an.

Bild 2014_02_11 TelefonEmails zu schreiben ist etwas Tolles. Ich kann Sie schreiben, wann ich  will. Der Empfänger kann sie lesen, wann er möchte. Wir können abzuarbeitende Punkte klar strukturieren und Anhänge mitschicken. Emails unterbrechen einen nicht im produktiven werkeln, soweit man nicht jedem Eingang sofort hinterspringt. Wir haben etwas Schriftliches und können es auch archivieren. Es gibt viele Gründe für Emails.

Einer meiner ältesten Freunde dreht ein großes und schnelles Rad, ist im deutschsprachigen Raum auf seinem Gebiet eine Kapazität, hat viele unterschiedliche Projekte laufen, publiziert Standardwerke … Für ihn sind Emails unglaublich wichtig. Doch dann verblüffte er mich mit der Aussage, er würde immer öfter zum Telefonhörer greifen. Das ist nicht immer praktikabel aber doch häufig.

Geschrieben und gesendet sind Emails sehr schnell. Wir haben dann keine Möglichkeit mehr, auf den anderen einzugehen, bestimmte Punkte gleich zu regeln, Missverständnisse unkompliziert auszuräumen, während der Kommunikation auf Feinheiten zu achten und zu reagieren. Es gibt auch keine maßlosen cc-Verteiler usw.

Angerufen zu werden kann bedeuten, dass wir in unserer Tätigkeit unterbrochen werden. Doch das kann man organisieren. Und wer ist schon die ganze Zeit produktiv tätig.

Ohne Emails geht es nicht. Aber häufiger einmal der Griff zum Hörer statt in die Tasten ist ein lohnendes Experiment.

11. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | 2 Kommentare

Steuer…Recht…Unrecht…Chaos

Bild BewegungBei dem ganzen Durcheinander, das die Gesetzgeber, Finanzverwaltung und Gerichte uns bescheren, könnte man glatt den Kopf in den Sand stecken. Das hilft aber nichts. Besser ist es, die Gehirnwindungen in Bewegung zu versetzen und Neues zu erfahren.

Wir möchten Ihnen dabei helfen. Zukünftig werden wir zu den Impulsen in angemessener Dosis Steuerthemen aufblitzen lassen. Nicht zu viel. Versprochen.

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08. Februar 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Blog, Steuern | Kommentare deaktiviert für Steuer…Recht…Unrecht…Chaos