Steuerkopf gibt Steuerköpfe ein Interview.

Bild 2016-05-23 SteuerköpfeDas war eine nette Überraschung. Kaum war mein erster Blogbeitrag nach der langen Pause online, meldete sich Claas Beckmann. Ein Journalist, der über Steuerberater und ihr Tun in Wort und Bild berichtet. Er würde von mir gerne zehn Antworten auf Fragen haben.

Die Antworten hat er bekommen. Und wir hatten noch ein sehr nettes längeres Telefonat. Ohne Frage- und Antwortspiele, sondern ein interessantes Gespräch.

Alleine dafür lohnen sich schon der Blog oder andere Social-Media-Aktivitäten: Dass man mit Menschen zusammenkommt, denen man im sonstigen Leben wahrscheinlich nie begegnet wäre. Und vielleicht wird aus einem virtueller Kontakt ja mal ein realer. Freuen würde es mich.

Wer das Interview mit mir und vieles andere lesen möchte, hier der Link:
> Link Steuerköpfe

 

23. Mai 2016 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Aufgaben erledigen.

Bild 2016-05-10 Aufgaben erledigenEine Frage treibt mich regelmäßig um. Und manchmal auch auf die Palme: Wie behalte ich alle noch unerledigten Aufgaben im Blick? Die Aufgaben-Vielfalt ist beträchtlich. Ich habe z.B. Aufgaben, die

  • mit einer einzigen Aktion erledigt sind (Bsp.: Zugticketkauf)
  • mehrere oder ganz viele Einzelschritte benötigen, also ein Projekt sind (weil mehr als eine Aktion nötig ist)
  • ich alleine erledige
  • wir im Team bearbeiten
  • ich einer Cloud anvertrauen kann
  • unter eine hohe Datensicherheit fallen
  • zu einem bestimmten Zeitpunkt fällig sind
  • irgendwann einmal angegangen werden könnten – oder vielleicht auch nie
  • wiederkehrend sind (täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich)
  • … und noch viele andere Möglichkeiten.
Und weil es so viele unterschiedliche Aufgabenvarianten gibt, funktioniert eins für mich nicht: Eine einzige To-do-Liste. Ich weiß, dass es jetzt ein Aufstöhnen u.a. beim von mir hochgeschätzten > Ivan Blatter gibt. Und ich habe mir auch wirklich Mühe gegeben, nur eine einzige Aufgabenliste zu haben. Aber es passt nicht, bzw. es ist mir zu aufwendig. Ich habe also mehrere Aufgabensammlungen.
Egal, wie ich meine Aufgaben organisiert habe. Ich bin nur dann erfolgreich, wenn ich
  1. die Aufgabe festgehalten habe (also nicht: die Aufgabe schlummert im Kopf, als Email im Posteingang usw.)
  2. die Aufgabe sichtbar gemacht habe, sie also in meinen Aufgabensammlungen enthalten ist und nicht irgendwo noch ein Post-It in der Hosentasche steckt
  3. mir ein mal die Woche einen Überblick über alle noch offenen Aufgaben verschaffe
Doch welche Hilfsmittel / Aufgabensammlungen nutze ich konkret:
  • Evernote (App). Meine Hauptzentrale Nr. 1.
  • Todoist (App).  Es könnte auch jedes andere To-Do-Programm sein. Ich nutze im Moment eben dieses.
  • Mappei (Papier). Das ist meine Hauptzentrale Nr. 2
Welches Hilfsmittel ich wie und warum einsetze, erläutere ich in den nachfolgenden Beiträgen.
Und um gleich eine Antwort auf eine noch nicht gestellte Frage zu geben: Ja. Mir geht auch eine Aufgabe durch die Lappen. Trotz schlauem System.
09. Mai 2016 von Christoph Nowag | Kategorien: Produktivität | 7 Kommentare

Ich mag so gerne wieder schreiben.

Bild 2011_11_11 Alles gut-ButtonAnfang des Jahres 2015 habe ich mich virtuell verabschiedet und eine Blog-Pause eingelegt. Eine Zwangspause. Ich hatte nicht vor, so lange abstinent zu sein. Doch die Pause verursachende Herausforderung wurde immer größer statt kleiner.

Aber mir hat das Schreiben gefehlt. Und ich habe auch einige neue Ideen, Entwicklungen, Organisationsmittel usw. die ich es wert finde, darüber ein paar Worte zu verlieren.

So richtig wusste ich nicht, wie ich den Blog wieder starten soll. Doch dann ging es gestern, am Sonntag, ganz schnell und ungeplant: Ein paar Freunde, meine Frau und ich arbeiten in einer gemeinnützigen Stiftung mit. Diese Stiftung vergibt dieses Jahr das erste mal einen Preis. Und da kam mir die Idee, über diesen Preis kurz etwas zu posten. Fünf Minuten später war der Start geschafft.

Der Blog wird sich zukünftig etwas ändern. Ich werde z.B. nicht jeden Dienstag veröffentlichen, sondern fallweise. Schauen wir mal, wie es sich entwickelt.

Auf das Bild oben können Sie übrigens klicken und schauen, was passiert.

02. Mai 2016 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | 11 Kommentare

Förderpreis der Renate Lingk-Stiftung

Lingk-Stiftung Förderpreis BildDie Renate Lingk-Stiftung lobt erstmals einen Förderpreis aus. Bewerben können sich Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen, die in Stuttgart ein Projekt für junge Menschen initiieren wollen. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter:
http://lingk-stiftung.de/

(Illustration: Mathias Hütter)

01. Mai 2016 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Ich bin dann mal virtuell weg.

Bild 2015_01_20 SterneManchmal beginnen Jahre anders, als man sich es vorgestellt und gewünscht hat. Diese neue Herausforderung lässt mir keine Zeit und Kraft, mich mit dem Blogbeiträge schreiben und allem, was dazugehört zu befassen. Ich muss Schreibpause machen.

Und so bin ich dann  mal weg. Zumindest virtuell. Und hoffentlich nicht für lange.

20. Januar 2015 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | 6 Kommentare

Und ich sage: Danke.

2014_12_23 Bild WeihnachtenZu Weihnachten kehrt Ruhe ein. Auch in diesem Blog. Der nächste Beitrag geht am Dienstag, den 13. Januar 2015 online.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Ihnen, die den Blog lesen, begleiten, kommentieren, weiterempfehlen … Ganz herzlichen Dank dafür!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, einige ruhige Tage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2015.

23. Dezember 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Ein persönliches Wegebuch.

Bild 2014_12_16 WandernAls Jugendlicher habe ich über einen langen Zeitraum Tagebuch geschrieben. Jeden Abend wurde ein kurzer schriftlicher Tagesrückblick gehalten. Auch als Pfadfinder hatte ich eine Art Tagebuch. Wir nannten es Logbuch. Wenn ich es unseren Kindern zeige, mit all den Fotos, Skizzen und Einträgen, werden wunderbare Erinnerungen noch lebendiger.

Jetzt führe ich nur noch ein zielgerichtetes Tagebuch. Ich nenne es Wegebuch, weil es mich auf einem Weg begleitet, der mir wichtig ist. Im meinem Fall ist es ein Sporttagebuch. Ich notiere Datum, welche Sportart, wieviel km ich z.B. in welcher Zeit gelaufen oder geradelt bin und wenn etwas besonderes passiert ist. Ich zähle in 5er-Schritten mit, wie häufig ich in diesem Jahr aktiv war. Das motiviert mich. Highlights markiere ich farbig.

Ich nutze bewusst ein kleines Notizbuch dafür und keine Softwarelösung. Für mich ist dieses Heftchen ein persönliches Wegebuch. Denn auf diesem Weg möchte ich gerne die Stationen festhalten und mir bewusst machen. Es macht auch Spaß darin zu blättern.

Vor einiger Zeit hat mir ein Musiker erzählt, dass er auch ein Buch hat, in dem er seit Jahren täglich kurz einträgt, was er musikalisch an diesem Tag gemacht hat und sonstige musikalische Eindrücke festhält. Er sagte, es würde ihm u.a. auch dabei helfen, Irrwege beim Üben zu erkennen.

Vielleicht wäre so ein Wegebuch auch für Sie etwas. Das muss nicht am 01.01. des nächsten Jahres beginnen. Sondern gleich heute. Welcher Weg ist es wert, dass Sie Stationen festhalten?

16. Dezember 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | Schreibe einen Kommentar

Klarer sehen.

Bild 2014_12_09 RichterMehrmals im Jahr, gerade auch zum Jahresende, scheint sich alles zu überschlagen. Viele verschiedene Aufgaben, Termine und Wünsche prasseln auf einen ein. Es ist zu viel, um noch den Durchblick zu behalten. Wichtiges wird überlagert von Dringlichem und Unwichtigem.

Optimal organisierte Menschen werden diesen Zustand nicht kennen. Denn sie haben alles in Ihrer Aufgabenliste. Priorisiert und terminiert. Sie unterscheiden permanent Wichtiges von Dringlichem und verfolgen klar Ihre Ziele. Ihnen gratulieren wir herzlich.

Nicht ganz so perfekt Organisierte haben es in diesen Zeiten nicht ganz so schön. Für sie gilt es Notfallstrategien zu entwickeln. Meine eigene ‚Erste-Hilfe-Strategie‘ sieht wie folgt aus, wenn es mal wieder ganz dick kommt:

  • Büro.
    Alles was herumliegt kommt auf einen großen Haufen. Damit sieht der Schreibtisch schon wieder erträglich aus und man kann daran arbeiten. Der Haufen wird durchgesehen. Abzulegende Unterlagen werden abgelegt, Unbrauchbares geschreddert, zusammengehörende Dokumente zusammengefasst, vieles gescannt. Nach der Durchsicht habe ich einige kleine Haufen, u.a.
    – Aufgaben für deren Erledigung ich nur kurz brauche. > Erledigen.
    – Aufgaben, für deren Bearbeitung ich Zeit brauche. > In Aufgabenliste.
    – Aufgaben, die ich gar nicht selbst erledigen brauche. > Weitergeben
  • Termine, Wünsche und anderes.
    Die meisten von uns können nicht gut ‚Nein‘-sagen. Und vielleicht ist ein ‚Nein‘ auch nicht notwendig, sondern kann ein ’später‘ sein. Aber in den Zeiten der Fokussierung kommt ein ‚Nein‘ häufiger über die Lippen als sonst. Schon aus reinem Selbstschutz.
  • Ranklotzen und trotzdem etwas Zeit für sich finden.
    Wenn die Zeichen auf Sturm stehen, muss man sich dem stellen. Und trotzdem ist es möglich, den Kopf durchlüften zu lassen und etwas für sich zu tun. Die Akkus müssen wieder aufgeladen werden und die Gedanken sortiert werden.

Sie haben sicher ganz eigene ‚Erste-Hilfe-Strategien‘.
Wie bekommen Sie wieder den scharfen Durchblick?

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Beitrag zu ‚Dringlich‘ und ‚Wichtig‘ und dem Eisenhower-Prinzip: > Link

09. Dezember 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Think | Schreibe einen Kommentar

Die Perspektive verändert sich. Zum 300. Blogbeitrag.

Bild 2014_12_02 WirbelwerkNicht nur Kinder werden älter. Auch dieser Blog. Was als Projekt begann, feiert heute Jubiläum mit dem 300. Beitrag.

Durch den Blog habe ich viel erlebt. Zum Beispiel die stillen Momente der montagabendlichen Sinnier- und Schreibstunden, in denen ein Thema zu finden und darüber zu schreiben ist. Ergänzt um ein selbstgemaltes Bild. Wertvoll sind auch die vielen realen wie virtuellen Begegnungen.

Es gab auch Tiefpunkte. Insbesondere die zwei Angriffe auf die Homepage hätte ich nicht wirklich gebraucht. Obwohl: Ich hatte noch nie mit so vielen Lesern Kontakt wie in dieser bloglosen Zeit. Es hat gut getan zu erfahren, dass die wöchentlichen Impulse vielen Menschen gefehlt haben.

Ihnen, den Lesern, scheinen mehrere Dinge am Blog zu gefallen. Die

  • Sprache: die Art, Gedanken in Worte zu fassen,
  • Impulse: die Auswahl der Themen,
  • Zeichnungen: kleine, den Text begleitende Bilder
  • Kontinuität. Dienstag ist Blogzeit

Wie wird es weitergehen? Das Format der wöchentlichen Dienstagsimpulse bleibt im Moment unverändert. Freitags würde ich sehr gerne wieder > Unternehmerschreibtische vorstellen. Schauen wir zusammen, was daraus wird.

Ähnlich wie ein Fotograf häufig Situationen aus der Perspektive des Fotografen sieht, sind meine Antennen ausgerichtet auf ‚das könnte etwas für den Blog sein‘. So auch letztes Wochenende. Meine Frau und ich waren im > Lenbachhaus in München. Wir waren mitgerissen von der Architektur, der Lichtgestaltung und den Exponaten. Und manchmal fielen Details auf, die es lohnte, festgehalten zu werden. Bis Weihnachten werde ich jede Woche einen solchen Bilderschnipsel und Impuls mit Ihnen teilen.

02. Dezember 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | 2 Kommentare

Kollidierende Geburtstage.

Bild 2014_11_25 JahrestagDer Blog hätte mit dem 300. Beitrag ein Jubiläum zu feiern. Doch gleichzeitig war Familiengeburtstag. Beide gleichzeitig zu feiern geht nicht und ich mußte mich entscheiden: Der Blog hat den kürzeren gezogen.

Und so kommt nächste Woche der 300. Beitrag. Versprochen.

25. November 2014 von Christoph Nowag | Kategorien: Allgemein | 2 Kommentare

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